Vom alten Fachwerkhof zum Café mit Eisparadies – ein Blick auf den Weg, den wir gemeinsam mit vielen helfenden Händen gegangen sind, um dir deine Auszeit in Erbach im Taunus zu ermöglichen.
Hinter Sellinis steht keine Firma, sondern eine Familie – mit ganz unterschiedlichen Rollen, aber demselben Herzblut.
Selbstständig mit dem Vermessungsbüro Sell, der Coptercam AG und der 3S-Laserscanning GmbH – und ehrenamtlich engagiert, unter anderem als Ortsvorsteher von Erbach.
Im Sellinis ist er Ideengeber und Organisator, hält sich bei seiner eigentlichen Rolle aber bewusst zurück. Seine offizielle Stellenbeschreibung lautet deshalb bis heute augenzwinkernd: „ewiger Oberpraktikant“.
Architektin und die gute Seele des Cafés. Mit ihrer herzlichen und liebevollen Art empfängt sie die Gäste und sorgt gemeinsam mit dem gesamten Team dafür, dass sich jeder willkommen fühlt.
Sarah führt das Sellinis mit viel Liebe, Herzlichkeit und einem besonderen Gespür dafür, dass sich Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen wohlfühlen.
Unsere Familie: Sarah und Christian sind seit 1997 ein Paar und haben gemeinsam vier Kinder im Alter von 20, 16, 13 und 5 Jahren. Sellinis ist deshalb nicht einfach nur ein Café – es ist ein echtes Familienprojekt.
Manchmal brauchen Träume einfach etwas länger. Der Wunsch nach einem eigenen kleinen Café schlummerte bei Christian schon seit seinem 17. Lebensjahr – auch wenn Familie, Beruf, mehrere Unternehmen und das ehrenamtliche Engagement in Erbach kaum Raum für Langeweile ließen.
Als 2023 das Anwesen in der Limburger Straße 161 zum Verkauf stand, war Christian gedanklich schon hinter der Kaffeemaschine angekommen – der Rest der Familie teilte diese Begeisterung zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht ganz. Also wurde die Idee zunächst wieder zur Seite gelegt.
Ein halbes Jahr später war die Immobilie noch immer auf dem Markt – und der Gedanke an einen gemütlichen Treffpunkt mitten in Erbach ebenfalls noch immer da. Gerade Christian, der sich als Ortsvorsteher seit vielen Jahren für die Dorfgemeinschaft engagiert, hatte immer wieder vor Augen, wie schön ein Ort wäre, an dem Menschen unkompliziert zusammenkommen können: auf einen Kaffee, ein Eis, ein Stück Kuchen oder einfach auf ein gutes Gespräch.
Und plötzlich begann auch innerhalb der Familie die Begeisterung zu wachsen. Irgendwann saß der Familienrat zusammen, und die Entscheidung fiel: Wir machen das. Gemeinsam. Damit war die Idee für das Café Sellinis im Herzen von Erbach geboren.
Von Anfang an war klar: Sellinis sollte kein gewöhnliches Café werden. Es sollte ein Ort entstehen, an dem man gerne bleibt – für Familien, Freunde, Nachbarn, Vereine, Gäste aus Erbach und Menschen von außerhalb. Gemütlich, persönlich und ein bisschen so, als würde man bei Freunden im Hof sitzen.
Ganz so klein, wie sein Spitzname vermuten lässt, ist Christians Rolle dabei allerdings nicht: Neue Ideen, Projekte und Veränderungen lassen bei Sellinis meistens nicht besonders lange auf sich warten.
Was ursprünglich als kleines Café geplant war, hat sich schneller weiterentwickelt, als wir selbst erwartet hatten – mittlerweile gehört auch eine Ferienwohnung zum Angebot. Und die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.
Nach rund einem Jahr intensiver Umbauarbeiten öffnet das Sellinis in der Limburger Straße 161 erstmals seine Türen.
Das angrenzende historische Anwesen in der Limburger Straße 163 wird übernommen. Ein Wanddurchbruch verbindet die beiden alten Höfe und schafft völlig neue Möglichkeiten.
Der neu hinzugekommene Hof wird umfassend saniert und neu gepflastert – Stück für Stück entsteht ein besonderer Ort mit historischen Gebäuden und gemütlichen Höfen zum Verweilen.
Das Eisparadies – seit 35 Jahren eine Institution in Erbach – wird ins Café Sellinis integriert. Eismacher Antonio, der bereits seit den 90er-Jahren dort das Eis herstellt, führt seine italienische Handwerkskunst und Tradition mit regionalen Produkten weiter fort.
Weitere Ideen sind bereits in Planung: In der hinteren Scheune soll zukünftig eine kleine Kleinkunstbühne entstehen – ein Platz für Musik, Kultur, kleine Konzerte, besondere Veranstaltungen und Begegnungen.
Denn Sellinis soll sich weiterentwickeln, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. Es soll persönlich bleiben. Familiär. Herzlich. Und immer ein Ort sein, an dem Menschen gerne zusammenkommen.
„Solange es uns Freude macht, werden uns auch die Ideen nicht ausgehen.“